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Die Feier zum Gedenktag des Erzengels Michaels, Schutzpatron der Polizei, wurde am 29. September 2017 für die Angehörigen der Luzerner Polizei, die Gäste aus Politik, christlichen Kirchen, Feuerwehr Stadt Luzern und für die zahlreichen Mitfeiernden zum wohltuenden Erlebnis. Das Spiel und der Männerchor der Luzerner Polizei trugen mit Musik und Gesang zur festlichen Stimmung in der St. Michaelskirche in Luzern bei.

Licht und Schatten beim täglichen Einsatz

Ausgehend vom Hl. Erzengel Michael und seinem Engagement für das Lichtvolle und Gute zog sich das Thema Licht und Schatten als roter Faden durch die Feier. Die Betrachtung der Michaels-Ikone machte deutlich, was dieser Schutzengel uns allen vermitteln möchte: eine tiefe Geborgenheit, eine innere Sicherheit und ein Grundvertrauen, welches das Schöne und Gute nie aus den Augen verliert.
Zwei Polizei-Angehörige gaben Einblick in ihr Engagement im Spannungsfeld von Schatten und Licht. Sie berichteten von Gefreutem in ihrer Arbeit, wenn z.B. Opfern eines Einbruchs geholfen und ein Fall aufgeklärt werden könne. Aber auch von Traurigem, wenn z.B. Angehörigen eine Todesnachricht zu überbringen sei. Für einen guten Umgang in solch herausfordernden Situationen sei eine gute Schulung der Einsatzkräfte in der Aus- und Weiterbildung ganz wichtig.

Gemeinsam das Lichtvolle fördern

In der Feier kamen auch zwei Vertreterinnen von Organisationen zu Wort, mit denen die Luzerner Polizei in regelmässigem Kontakt steht. Die Leiterin der Gruppe Sicherheit-Intervention-Prävention (SIP) der Stadt Luzern schilderte, wie gross das Spektrum von Menschen sei, denen ihr Team auf den Rundgängen durch die Stadt begegnen: Obdachlose, Originale, Süchtige – also Menschen, die eher im Schatten stehen und andererseits Menschen, die mehrheitlich die Sonnenseite unseres Wohlstandes kennen wie z.B. Konzertbesucher, Politiker, Jugendliche im Ausgang. Die Mitarbeiterin der kirchlichen Gassenarbeit Luzern wies darauf hin, wie ihr Team in der GasseChuchi beim Zuhören immer wieder mit tragischen Schicksalen konfrontiert ist. Es gebe aber auch immer wieder Momente mit ihren Gästen, die Licht in ihren Alltag bringen.

Ermutigung und Dank

Im Grusswort appellierte Kantonsratspräsidentin Vroni Thalmann-Bieri an die Luzerner Bevölkerung, dem Einsatz von Polizei und Feuerwehr mit Anerkennung zu begegnen. Und sie fügte an: „Meinen Dank als höchste Luzernerin spreche ich allen Personen aus, die diese grosse Verantwortung zum Wohl des Luzerner Volkes wahrnehmen.“ Der Apero auf dem Kirchenvorplatz bot nach der Feier Gelegenheit für Austausch und Begegnung und rundete diese ermutigende St. Michaelsfeier ab.

 

Die Agathafeier der Feuerwehr Stadt Luzern wurde am 4. März 2017 mit einer besinnlichen Feier in der Pfarrkirche Horw eröffnet. Anschliessend empfing die Horwerhalle, mit wunderbarer Dekoration frohe Zirkusatmosphäre ausstrahlend, die grosse Festgemeinde.

 

Gemeinschaft, Akrobatik und Humor

Die Feier in der Horwerhalle bot bei feinem Essen Gelegenheit, die Gemeinschaft zu pflegen und sich wunderbar unterhalten zu lassen. Es war total amüsierend und beeindruckend , was das Duo HandundStand auf die Bühne zauberte. Und ganz toll auch, was die Kinder und Jugendlichen der Zirkusschule Tortellini an Fertigkeit und Zusammenspiel zeigten. – Eine Ermutigung, an die eigenen Talente zu glauben und sie zu nutzen.

 

Was der Zirkus uns lehrt und wovon Gemeinschaft lebt

Die besinnliche Feier in der Pfarrkirche Horw wurde durch die Akkordeonmusik von Joseph Bachmann und die Kunst des Einradfahrens von Liroy Haas mit Leichtigkeit und Beschwingheit geprägt. Worte des Apostels Paulus, vor 2000 Jahren an die Gemeinde in Thessalonich geschrieben, wiesen darauf hin, wie wichtig Freude, Dankbarkeit, Teamgeist und positive Einstellung für die Arbeit der Feuerwehr wie für das persönliche Leben auch heute sind: «Freut euch zu jeder Zeit! Dankt für alles. Löscht den Geist nicht aus! Prüft alles und behaltet das Gute!». Nicht zufällig kam dann ein Clown zu Wort, der Mut macht, sich selber zu vertrauen, ja, sich selber zu lieben. Das eindrückliche Gedicht von Charlie Chaplin klang wohl bei manchen im Herzen nach, als wir angeführt durch die Fahnenwache der Feuerwehr den Weg zur Horwerhalle unter die Füsse nahmen.

Danke ganz herzlich allen, die diesen wunderbaren Abend vorbereitet und mitgestaltet haben!
Robert Knüsel-Glanzmann, Feuerwehrseelsorger

 

Worte von Charlie Chaplin, an seinem 70. Geburtstag

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist. Von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiss ich: Das nennt man Vertrauen.

Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, nicht gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiss ich: Das nennt man authentisch sein.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiss ich: Das nennt man Reife.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo alles stattfindet. So lebe ich heute jeden Tag und nenne es Bewusstheit.